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  • Menschenrechtszentrum Cottbus - Denkmal

    Früher Haftanstalt – heute Denkmal: Einen Ort im Wandel erleben

  • Menschenrechtszentrum Cottbus - Ausstellung

    Anschaulich, nah und menschenrechtsorientiert

  • Menschenrechtszentrum Cottbus - Deutsche Geschichte

    1860–2002: Auf 22.000m2 deutsche Geschichte entdecken

AKTUELLES

30. September 2026 | "Ich bin mir selber fremd geworden. Stimmen aus dem Frauenzuchthaus Hoheneck" - Performatives Konzert, Ausstellungseröffnung und Zeitzeugengespräch

Das Frauengefängnis Hoheneck ist ein Sinnbild politischer Verfolgung in der DDR: mit drakonischen, menschenrechtswidrigen Strafmaßnahmen, unwürdigen Haftbedingungen und Zwangsarbeit versuchte der DDR-Machtapparat in vielen tausend Fällen, politische Gegnerinnen zu brechen. Eine außergewöhnliche Performance aus zeitgenössischer Musik, Choreografie und Licht, konzipiert vom MusikTheater-Kollektiv Schatz & Schande und dem Ensemble Neue Kammer, sucht die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich zur öffentlichen Theaterperformance mit Zeitzeuginnengespräch am Mittwoch, den 30. September 2026, um 18:30 Uhr in die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus eingeladen. Begleitend besteht die Möglichkeit zum Besuch der Fotoausstellung "Die Frauen von Hoheneck. Fotografien von Dirk Vogel" im 1. OG des Hauptgebäudes. Die Karten kosten an der Abendkasse 15€, ermäßigt 9€. Ticketreservierungen unter anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de oder der Telefonnummer +49 (0) 355 290 133 - 0. 

Die Veranstaltungen in Leipzig und Cottbus werden realisiert mit Mittel der: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Kulturstiftung des Freistattes Sachsen, der Stadt Leipzig, Kulturamt, der Stiftung Orte der Deutschen Demokratiegeschichte sowie der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) (angefragt).

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22. September 2026 | Eröffnung der Wanderausstellung "Erziehung durch Arbeit. "Asoziale" als Staatsfeinde in der DDR"

Exhibeo e. V., das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) und das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. laden am Dienstag, den 22. September 2026 um 18:30 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Erziehung durch Arbeit. „Asoziale“ als Staatsfeinde in der DDR“ in die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ein. Die Ausstellung widmet sich einem weitgehend in Vergessenheit geratenen Kapitel der DDR-Geschichte: Die systematische Ausgrenzung, Disziplinierung und Kriminalisierung von Menschen, die als „asozial“ galten. Anmeldung erbeten unter anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de oder der Telefonnummer +49 (0) 355 290 133 - 0. 

Eine Wanderausstellung von exhibeo e.V. – Gesellschaft für politische, kulturelle und historische Forschung und Bildung, realisiert in Kooperation mit der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. (UOKG) und mit Unterstützung der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur des Deutschen Bundestages. Die Präsentation der Ausstellung in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus wird gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD).

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Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ist ein Ort gegen das Vergessen. Anschaulich, nah und einzigartig.


Ehemalige politische Häftlinge der DDR gründeten im Oktober 2007 den Verein Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. (MRZ), der seit 2011 Eigentümer des ehemaligen Gefängnisses (1860-2002) in der Bautzener Straße und Träger der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ist. Im Zentrum der Arbeit der Gedenkstätte steht die Auseinandersetzung mit politischem Unrecht während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft und der SED-Diktatur. Ganzjährig zeigen mehrere Dauer- und Sonderausstellungen in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus Beispiele politischen Unrechts aus beiden deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Eine besondere Bedeutung kommt dabei Biografien ehemals politisch Inhaftierter zu: die Gründe der Inhaftierung in Cottbus, die Lebensgeschichten der Gefangenen und ihre Versuche, ihre Würde selbst unter unwürdigen Bedingungen zu wahren, stehen im Fokus. Das Hauptgebäude der Gedenkstätte im früheren Hafthaus I und das Außengelände mit den Freihöfen laden die Besucherinnen und Besucher zur selbständigen Erkundung ein. Fotos, Dokumente, Exponate und Zeichnungen veranschaulichen die Haft- und Arbeitsbedingungen im Cottbuser Strafvollzug ab 1933 und geben Einblick in die Verfolgungs- und Repressionsmechanismen des jeweiligen Herrschaftssystems. Im Rahmen von Führungen können Einzel- und Arrestzellen, die ehemalige Werkhalle des VEB Pentacon Dresden sowie zwei rekonstruierte DDR-Gefangenentransporter besichtigt werden. Nach Absprache sind auch Führungen in einfacher oder englischer Sprache möglich.

Menschenrechtszentrum Cottbus - Ausstellungsbild

Dieter Dombrowski, von August 1974 bis Dezember 1975 wegen „versuchter Republikflucht“ in der StVE Cottbus inhaftiert

„Jeder Tag Haft war es Wert – für das Glück in Freiheit und Selbstbestimmung zu leben.“

Lutz-Peter Naumann, 1972 wegen „staatsfeindlicher Hetze“ in der StVA Cottbus inhaftiert

„Irgendwie erwartete ich vom Leben mehr als nur auf eine Partei zu schwören...“

Verstehen heißt Zukunft gestalten – Bildungsangebote der Gedenkstätte.


Mit modernen erlebnisorientierten, kreativen und interaktiven Methoden informiert die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus am historischen Ort über das begangene Unrecht während der NS-Terrorherrschaft und SED-Diktatur. Die Geschichte der Cottbuser Haftanstalt sowie die historischen Entwicklungen und Strukturen der jeweiligen Repressionsapparate werden mit vielfältigen Vermittlungsformaten beleuchtet. Gespräche und Führungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen machen die Geschichte des Haftortes lebendig.

Durch die Auseinandersetzung mit historischen Fotos und Filmaufnahmen, Objekten und Archivmaterialien sowie den Erinnerungen von Betroffenen entsteht ein differenziertes Bild von der Vergangenheit. Gleichzeitig möchte die Gedenkstätte als außerschulischer Lernort für aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen auf der Welt sensibilisieren. Im Zentrum steht hierbei immer auch die Achtung der Menschenwürde und der Menschenrechte.

Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. | Bautzener Straße 140 | 03050 Cottbus | Kostenlose Parkplätze

Information und Reservierungen:

Öffnungszeiten:

Mo
Ruhetag

Di - Fr
10 bis 17 Uhr

Sa + So
13 bis 18 Uhr

Einlass bis eine Stunde vor Schließung

An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

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